Projekte

Auf folgende aktuelle Förderprojekte möchte der VFR besonders hinweisen:

Förderung des Bildungsfonds der Ruhr-Universität

Der 2009 ins Leben gerufene Bildungsfond der Ruhr-Universität fördert Studierende, die schon in jungen Jahren hervorragende fachliche Leistungen erbringen und die sich neben Studium und sonstigen Verpflichtungen ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren. Initiiert wurde der Bildungsfond vom Land Nordrhein-Westfalen, das die Hälfte eines monatlichen Stipendienbetrages von 300,00 EUR übernimmt, wenn zuvor ein anderer Förderer für die ersten 50 % von der Ruhr-Universität gefunden wurde. In diesem Rahmen konnten vom VFR einige Jahresstipendien mit einem Stipendienbetrag von jeweils 1.800,00 EUR realisiert werden.

Förderung der Juristischen Bibliothek, also des "Zentralen rechtswissenschaftlichen Seminars" (ZRS)

Bücher und Zeitschriften sind unentbehrliches Handwerkszeug jeder rechtswissenschaftlichen Betätigung. In diesem Sinn fördert der VFR seit seiner Gründung immer wieder Anschaffungen des ZRS. Dabei geht nicht nur das ZRS, sondern auch der VFR mit der Zeit. Jüngstes Förderprojekt ist in diesem Zusammenhang der nachhaltige Mitaufbau einer "e-libary", also eines computerbasierten Literaturbestands. Im Rahmen des Projekts "7 x 7" fließen dem ZRS sieben Jahres lang jeweils 7.000,00 EUR zu.

Förderung des Aufbaus einer Bibliothek für das Grundlagenfach "Rechtsökonomik"

Die Rechtswissenschaft muss stets mit der Zeit gehen. Eine der für Jeden erkennbaren Entwicklungen ist dabei die immer intensivere rechtliche Durchdringung des gesamten Wirtschaftslebens - angefangen auf EU-Ebene.

Dieser Erkenntnis hat sich die Ruhr-Universität schon seit langem geöffnet, zuletzt durch die Implementierung des Grundlagenfachs "Rechtsökonomik" in einen Lehrstuhl für öffentliches Recht und Rechtsphilosophie (Prof. Dr. Stefan Magen). Den hierfür erforderlichen Aufbau einer Bibliothek hat der VFR durch einen namhaften Förderbetrag maßgeblich ermöglichst.

Förderung des Jessup Moot Court

Beim Jessup Moot Court handelt es sich um den größten und ältesten internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet des Völkerrechts. Gegründet wurde er 1959 von Studenten der Harvard und der Columbia University sowie der University of Virginia. Er wird jährlich von der International Law Student Association (ILSA) ausgerichtet. In der Sache geht es um einer simulierte Gerichtsverhandlung in englischer Sprache vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. Teams repräsentieren die streitenden Staaten sowohl auf Kläger- wie auch auf Beklagtenseite und müssen durch Einreichung von Schriftsätzen und in einer mündlichen Verhandlung alles in englischer Sprache zunächst in einem nationalen Vorausscheid gegen die Teams der anderen deutschen Universitäten antreten.

Gefördert wurden hier sowohl die Ausrichtung der nationalen Vorausscheidung in Bochum im Februar 2012 als auch das teilnehmende Studententeam der RUB.